Kein Kunst

Roger Ebert, die Gallionsfigur der amerikanischen Filmkritik macht ihm Rahmen seiner regelmässigen Fragestunde für Fans noch einmal deutlich, das und vor allem auch warum er meint, Videospiele seien Filmen und Literatur by default unterlegen. Es gäbe ja schliesslich keine Autorenschaft und im Grunde wüssten die Spieler sebst, dass sie nur ihre Zeit verschwenden anstatt sich kulturell zu bilden. No thumbs up dafür von joystiq. Und mir fällt nur Konrad Lange ein, 1913 und sein mittlerweile sehr amüsant zu lesendes Pamphlet: “Die 'Kunst' des Lichtspieltheaters”. Schade Ebert. Aber vielleicht waren Tarantino, Anime und dann noch die ganzen Koreaner einfach zu viel des Neuen in den letzten Jahren?