Shacknews interviewt den Sims-Schöpfer Will Wright, der neben allerlei anderer Schlaumeierei auch anzumerken weiss, dass die Gameindustrie momentan auf dem Stand von Hollywood in den 20er Jahren sei.
Der notorische Unruhgeist Eric Zimmermann stellt seine ganz persönliche “Game developers bill of rights” zusammen. Ein weiteres kleines Manifest auf dem Weg zu unter Umständen zukünftig besseren Arbeitsbedingungen. Bezugspunkt dürfte dabei die im August auf tealeaves veröffentlichte “Gamers bill of rights” sein, die sich für Rechte am anderen Ende des Marktes stark macht. Da bedingt sich bei genauerem Hinsehen wohl so einiges.
Für Wirbel sorgte der Blogeintrag des “God of War” Masterminds David Jaffe der Gamejournalisten mit Geiern verglich. Im Grunde ein uraltes Argumentationsmuster, das länger zurückreicht als die Walsers und Ranickis dieser Welt denken, lesen und sich öffentlich beharken können. Der Künstler ist eingeschnappt, der Kritiker erst recht. Machs halt besser Arsch. Prompt erscheint auf Gamespot im Rahmen der Freeplay Kolumne eine gepfefferte Antwort von Bob Colayco. Der jedoch interessanterweise genau den mangelnden Personalitywahn im Spieljournalismus begrüsst, und empfiehlt sich doch besser auf das Produkt zu konzentrieren, anstatt Entwickler zu fragen was sie am liebsten zu Mittag essen. Alte Problemstellung eigentlich. Vom Werk auf den Autor schliessen oder andersrum?
Zum Ende noch eine kleine nette Liste des Guardian Gameblog um Weihnachtsfehlkäufe zu vermeiden und im Zuge dessen auch noch der Spieleindustrie einen Gefallen zu tun.
