Pünktlich zur bevorstehenden Markteinführung beschäftigt sich 1up.com mit "23 eerie parallels" zwischen XBOX 360 und Segas 90er Jahre Kummerkonsole Dreamcast. Ob diesmal alles besser wird? Abwarten. Was jedoch bisher zu sehen war, legt zumindest die Vermutung nahe, dass ein Quantensprung wie bei der letzten Hardwaregeneration eher ausbleibt.
Im Vorzeigeblatt The Escapist dreht sich diese Woche alles um das Phänomen Griefing in Onlinespielen. Gemeine Sache und ein spannender Text von Jim Rossignol über die allgegenwärtigen, spielergenerierten Gemeinheiten in Eve Online, der fast schon Lust macht meine ganz persönliche Antipathie gegen massive Multiplayerspiele zu überdenken.
In der aktuellen Ausgabe der Gamestudies, knöpft sich Chaim Gingold den GBA Klassiker Wario Ware vor und stellt die These auf: "Wario Ware is a game about games". Hurra endlich postmodern möchte man da ausrufen. Trotz der guten Analyse bleibt vielleicht zu bedenken das unser aller Hobby seit jeher dazu neigt selbstreferenzieller zu sein als der ganze Rest.
Zum Schluss wärmt hierzulande der gerade abgeschlossene Koalitionsvertrag der beiden großen Volksparteien ein altbekanntes Süppchen wieder auf. Neben einer allgemeinen Neuregelung des Jugendschutzes, ist dort auch die Forderung nach einem Verbot sog. „Killerspiele“ verankert worden. Heise online informiert und verlinkt, der Begriff bleibt schwammig wie eh und jeh und Hunde die bellen... übertönen weiterhin standhaft alle Versuche sich abseits von Populismus und Demagogie Gedanken darüber zu machen wer was spielen sollen darf und wer nicht. Und warum eigentlich?